⚠️ Wer laut schnarcht oder röchelt und nicht aufzuwecken ist, könnte eine Opioid-Überdosis haben. Behandeln Sie dies als Notfall.
Sofort 112 anrufen⚠️ Zuletzt offiziell bestätigt via DRUGSinfo/Trimbos: 8. April 2026. Gefälschtes Oxycodon mit Nitazenen ist weiter im Umlauf.
Warnung lesen →Schwer weckbar, langsame oder flache Atmung, Atemstillstand, lautes Schnarchen oder Röcheln und blaue Lippen können auf eine Opioid-Überdosis hinweisen. Warten Sie nicht, bis Sie genau wissen, was eingenommen wurde.
Rufen Sie 112, wenn jemand schwer weckbar ist und langsam, flach, unregelmäßig oder gar nicht atmet. Lautes Schnarchen oder Röcheln bei einer nicht reagierenden Person kann ebenfalls ein Warnzeichen sein.
Sagen Sie, dass Sie eine mögliche Opioid-Überdosis vermuten, und nennen Sie, was möglicherweise eingenommen wurde. Folgen Sie den Anweisungen der Leitstelle. Atmet die Person nicht, beginnen Sie nach deren Anweisung mit der Wiederbelebung. Ist sie bewusstlos, atmet aber, bringen Sie sie in die stabile Seitenlage. Bleiben Sie bei ihr.
Ist Naloxon bereits vorhanden und wissen Sie, wie es angewendet wird, geben Sie es nach der Gebrauchsanweisung. Rufen Sie trotzdem immer 112: Naloxon wirkt nur vorübergehend und starke synthetische Opioide können länger medizinische Behandlung erfordern.
Nicht jedes Zeichen muss vorhanden sein. Bewusstseinsminderung zusammen mit auffälliger Atmung ist wichtiger als die genaue Dosis herauszufinden.
Die Person ist schwer weckbar, reagiert nicht normal oder wird bewusstlos.
Die Atmung ist flach, langsam, unregelmäßig oder setzt aus. Lautes Schnarchen oder Röcheln kann auftreten.
Lippen oder Nägel können blau oder grau werden. Sehr kleine Pupillen sowie kalte oder feuchte Haut können ebenfalls auftreten.
Eine unbekannte Online-Pille ist unberechenbarer, aber Überdosierungen betreffen nicht nur Fälschungen.
Bei zu hoher Dosis kann Oxycodon die Atmung dämpfen. Das Risiko steigt in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen wie Alkohol, GHB oder Benzodiazepinen.
Verwenden Sie Oxycodon wie verordnet und fragen Sie Arzt oder Apotheker bei Dosisänderungen, Nebenwirkungen oder Kombinationen.
Stoff und Menge sind nicht zuverlässig bekannt. In den Niederlanden wurden gefälschte Oxycodon-Tabletten gefunden, die Nitazene und kein Oxycodon enthielten. Diese Stoffe können deutlich stärker sein und das Überdosierungsrisiko unberechenbarer machen.
Naloxon blockiert Opioidwirkungen vorübergehend und kann bei einer Opioid-Überdosis die Atmung wiederherstellen. Die Wirkung ist zeitlich begrenzt. Nitazene können länger wirken, sodass Atemprobleme erneut auftreten können.
Verwenden Sie Naloxon nur, wenn es vorhanden ist und Sie wissen, wie es nach Anleitung angewendet wird. Diese Seite gibt bewusst keine Dosierungsanweisung. Rufen Sie 112, auch wenn die Person nach Naloxon wieder aufwacht.
Es gibt keine allgemeingültige Menge, die für jeden die Grenze darstellt. Das Risiko hängt unter anderem von verordneter Dosis, Darreichungsform, anderen Medikamenten oder Substanzen und persönlichen Faktoren ab. Bei starker Bewusstseinsminderung und langsamer oder flacher Atmung zählen die Symptome, nicht die Zahl: 112 anrufen.
Ja. Auch verschriebenes Oxycodon kann bei zu hoher Dosis oder riskanten Kombinationen die Atmung dämpfen. Verwenden Sie es wie verordnet und besprechen Sie Kombinationen und Dosisänderungen mit Arzt oder Apotheker.
Nicht wenn jemand schwer oder gar nicht weckbar ist oder auffällig atmet. Lautes Schnarchen oder Röcheln bei einer nicht reagierenden Person kann ein Notfallzeichen sein. Behandeln Sie dies als mögliche Überdosis und rufen Sie 112.
Naloxon kann die Wirkung von Opioiden vorübergehend blockieren und wird bei Opioid-Überdosierungen eingesetzt. Es ersetzt keine Notfallversorgung. Rufen Sie immer 112, auch wenn es der Person nach Naloxon besser geht.
Verwenden Sie keine Pillen aus unbekannter Quelle. In den Niederlanden wurden Fälschungen mit Nitazenen und ohne Oxycodon gefunden. Wurde eine solche Pille bereits eingenommen und treten starke Benommenheit, Bewusstseinsminderung oder Atemprobleme auf, rufen Sie sofort 112.
Wenn keine Notfallzeichen vorliegen, Sie aber wegen Dosis, Kombinationen, Abhängigkeit oder Absetzen besorgt sind, nutzen Sie die Hilfeseite oder sprechen Sie mit Arzt oder Apotheker.